Kanpp 60 Athleten und Trainer waren vom 08.04.2017 bis zum 15.04.2017 in  Villach im Trainingslager. Bei ordentlichen Temperaturen um die 20 Grad und ordentlich Sonne konnte sehr gut trainiert und der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. 

Hier nochmals alle Logbucheinträge zum nachlesen:

Tag 1

Endlich da!

Nach ca. 8 Std. Fahrt ohne wesentlichen Stau  (Abfahrt 5:15 ab Bernhausen) sind wir nun endlich im Forellenhof am Faaker See angekommen (der See ist ein paar km entfernt). Jeder hat inzwischen ein Zimmer gefunden - eines der Hauptprobleme während der Fahrt: "wie sind denn die Zimmer verteilt und kann man da noch was machen?" Nach dem Einchecken gab´s dann die Einkaufstour zu Billa und danach ein halbe Stunde lockeren Dauerlauf.

Während die einen die Sonne am kleinen See vor dem Haus (Forellenhof!) genießen, spielen die anderen Beachvolleyball oder Tischkicker.

Kurzum:  Es geht uns gut!

Tag 2

Heute begann der Trainingsbetrieb. Frühstück ab 7 Uhr, dann die Fahrt mit dem Bus - ca. 1/2 Std. - ins Stadion, das durchaus gepflegt und ordentlich ausgestattet ist. Mit uns zusammen kam vormittags eine Trainigsgruppe aus der LG Teck, auf dem Nebenplatz trainierte eine Faustballgruppe. Das Wetter war sehr gut - es wurde im Laufe des Tages richtig warm und sonnenbrandgefährlich. Da insgesamt 9 Trainer zur Verfügung standen, konnten wir in kleinen Gruppen viele Disziplinen anbieten. Heute war dran: Speer, Sprints, Hürden, Rhythmisierung, Athletik.  

Das Gemüse, das gestern abend übrig blieb, wurde heute zum Mittagessen zu einer Gemüsesuppe verarbeitet - abends gab es Gulasch.

Unsere Anlage bietet genügend Auslauf - abends wird Beachvolleyball oder Rugby gespielt - einige mutige waren heute sogar im See zum Schwimmen. 

Unser Busfahrer hatte heute etwas Stress nachdem er eine Abfahrt genommen hatte, die für ihn nicht passend war und er fast mit der Fahrzeugfront aufsaß.

 Tag 3

Nach der Vollmond-Nacht sahen heute morgen einige etwas verschlafen aus. Wir fuhren natürlich trotzdem wie gewohnt ins Stadion und erlebten einen richtig heißen Tag, der bei einigen doch die Einsicht reifen ließ, dass Sonnencreme nicht völlig fehl am Platz ist. Zumal sich manche schon am Vortag ein wenig Sonnenbrand geholt hatten. 

Heute haben wir dann auch die Stabhochanlage in Betrieb genommen - der Schatten unter den Abdeckungen wurde immer wieder gerne in Anspruch genommen, während die Läufer klaglos und in bewundernswerter Weise in der Hitze ihre Tempoläufe abspulten. Ansonsten gab es Hürdentraining für die jüngeren, Weitsprung, Hochsprung, Starts, Speer, Sprints. 

 

Cora erhielt aufgrund Ihrer Verletzung wieder ihr Spezialtraining das auf Stabilisation und Kräftigung im Rumpfbereich abzielt.   

Über Mittag gab es wieder Suppe mit Würstchen und das schöne Wetter nutzten einige zum Kartenspielen unter dem Sonnenschirm vor dem Haus. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass es nur im Haupthaus WLan gibt und das auch noch Geld kostet. Was kann uns besseres passieren!

 

Der Nachmittag brachte uns einige schattenspendende Wolken und schließlich auch noch ein paar Minuten Regen als wir nach der Einkaufstour bei Billa wieder zu Hause eintrafen.  Bis dahin nutzten die unerschrockenen die Zeit zu einem Bad in unserem kleinen See.

Die Stimmung ist weiterhin gut - bisher keine wesentlichen Verletzungen. 

Tag 4

Der Tag heute begann mit vielen Wolken am Himmel, die jedoch immer wieder mal die Sonne oder auch ein paar Regentropfen durchließen. Während die Läufergruppe am Haus blieb und "nur" einen halbstündigen Dauerlauf zu absolvieren hatte, standen für die anderen Wurfdisziplinen auf dem Programm - Speer, Schlagball, Kugel. Eine kleine Gruppe versuchte sich erfolgreich am Stab.

Wie immer wurde die Mittagspause in der Handy-Ecke genutzt zur Kommunikation mit der Außenwelt, während andere das Vortag begonnene Spiel Risiko fortsetzten oder einfach nur im Vogelnest schaukelten. 

Da wir für Mi einen Ruhetag eingeplant haben, standen am Nachmittag für die meisten Tempoläufe auf dem Programm.
Für die Nichtvegetarier unter den Trainern geht es heute Abend auf zu einen Besuch in Harry´s Farm  - ein über die Grenzen bekanntes Steakhouse (http://www.harrys-farm.at/) nur einen Steinwurf entfernt.

Tag 5

Heute Ruhetag! Das heißt: irgendwann mal zum Frühstück auftauchen oder diesen Teil des Tages überspringen und mit Mittagessen anfangen.
Dann eine längere Phase der Entscheidungsfindung - was machen wir heute und mit wem? 
Schlussendlich haben sich verschiedene Aktivitäten entwickelt:

Die Risiko-Gruppe hat sich im Aufenthaltsraum zum Spielen versammelt. 
Ein paar Mädchen haben sich ganz komfortabel mit dem Auto nach Villach fahren lassen um zu shoppen.
Einige Gruppen unternahmen Radtouren zum See, zum Einkaufen oder zum Fußball spielen.
Die Trainer genossen die Ruhe und rekapitulierten dewn gestrigen Ausflug zu Harry´s Farm.


Und Elisabeth, Lisa und Leonie organiserten Backformen, Eier, Mehl und Äpfel um in der Wohnung unserer jüngsten Teilnehmer mehrere Apfelkuchen zu backen.

Zum guten Schluss des Tages gibt es heut noch Schnitzel.
Was will man mehr!

Tag 6

Wer ist der schnellste unter den Athleten - die Zeitmessanlage brachte es an den Tag: Auf 30 m fliegender Start war Tobi mit 3,10 s der schnellste, danach Emio mit 3,11 s und Niklas mit 3,12 s. Die Anlage ist für alle Athleten immer wieder spannend - bietet sie doch einen Vergleich mit den anderen. Interessant war, dass die "Läufertruppe", also die, die auch mehr als 3-stellige Distanzen laufen, alle beim zweiten Versuch schneller waren, während alle anderen beim zweiten Versuch ein paar Hunderstel verloren. Ansonsten hatten wir wieder volles Programm: Hürden, Langhürden, Weit, Hoch, Speer, Kräftigung, Kugel, Starts - für jeden was dabei.

Der Rückweg bescherte Billa wieder einen Umsatzschub, die Vorräte an Wasser, Süssigkeiten und allem anderen wurden aufgefüllt, schon im Hinblick auf die Rückfahrt.
Mit Richard haben wir heute einen Grillabend verabredet - es gibt Burger.

Tag 7

Der letzte Trainingstag - Karfreitag und doch perfektes Wetter. Das mag daran liegen, dass im katholischen Österreich heute kein Feiertag ist. So gab es heute auch Linsen und eine stattliche Wurst zu Mittag.

Das Training verlief heute etwas ruhiger. Nach den vielen Traininsgeinheiten in verschiedenen Disziplinen diese Woche war dann doch bei einigen die Luft raus. Es zwickte und zwackte da und dort und es fehlte oft die Spannung. Auf die Familien kommt jetzt die verantwortungsvolle Aufgabe zu, ihre Kinder über Ostern wieder aufzupäppeln.

Neben den vielen normalen Aktivitäten im Stadion wie Hürden, Staffeltraining für die U14, Speer, Diskus, Stab läuft heute Daniels Truppe in Richtung einer Hütte am Berg. Ziel war es, soweit zu laufen, bis man in den Schnee greifen kann. Dieses Ziel wurde erreicht. Die Läufer, die heute morgen Bergläufe machten, regenerierten am Nachmittag bei einem entspannten Dauerlauf in Richtung Faaker See.

Das Gruppenfoto zeigt uns im Trainingslager-T-Shirt, das von der
Schreinerei Schäfer, den Eltern von Jule Marie geponsert wurde. Wir bedanke uns an dieser Sterller herzlich dafür.

Bei sommerlichen Temperaturen stürzten sich einige nach dem Training noch in unseren kleinen See.

Für den morgigen Tag ist geplant, vor 10 Uhr abzufahren, sollten bis dahin alle Zimmer in einem vorzeigbaren Zustand sein. D.h. wir werden nicht vor 18.00 Uhr zu Hause eintreffen.

Zusätzliche Informationen