Nach einem erfolgreichen Sonntag brachten unsere Athleten einige Medaillen nach Hause. 

Allen voran in der männlichen U16 in der Altersklasse M14 Tizian-Noah Lauria, der einen Doppelsieg nach Hause fuhr im Kugelstoßen über 13,62m und im Diskuswerfen über 43,34m. Beides bedeutet: D-Kader-Norm erfüllt! In Deutschland ist Tizian unter den besten Athleten zu finden und auch in Hinblick auf die Süddeutschen Meisterschaften ist sicherlich einiges hier zu erwarten. Aber das sollte noch nicht genug sein und so legte Tizian im Hürdenlauf nach mit 11,99s und Platz 2, ebenfalls eine Bombenzeit. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen, Tizian!

Lukas Löw erzielte bei den M15 im Weitsprung ebenfalls Platz 1 mit einer Weite von 6,27m, auch hier hat er die D-Kader-Norm erfüllt und die Quali für die deutschen Meisterschaften geholt. Er holte noch den dritten Platz über 300m Hürden in 43,87s. Über die 80m Hürden konnte er sich ebenfalls verbessern auf geniale 11,55s, was Platz 6 bedeutete. Herzlichen Glückwunsch zu diesen grandiosen Leistungen, Lukas!

Johannes Pape konnte im Kugelstoßen mit 13,29m den dritten Platz holen, er war aber nicht ganz damit zufrieden, da er im Training schon deutlich weiter gestoßen hatte und somit eigentlich auf den zweiten Platz spekulierte. Im Diskuswurf klappte es dann nicht und der Diskus landete nach 32m schon auf dem Boden, was nicht für den Endkampf langte. Aber trotzdem muss man die Kirche im Dorf lassen, vor zwei Jahren hätten sich sowohl Trainer als auch Athleten darüber gefreut überhaupt nur zu den württembergischen Meisterschaften anzutreten. Über 100m lief Johannes im Vorlauf das erste Mal unter 12 Sekunden auf 11,93s. Somit: Kopf hoch Johannes, Du wirst die Leistungen bestimmt bald abrufen und Glückwunsch zum dritten Platz!

Leon Quoos parierte ebenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten. Platz 4 im Hochsprung über 1,58m. Das war jetzt keine neue Bestleistung, aber Leon hatte letztes Jahr 1,44m stehen. Somit ist das mehr als in Ordnung. Leon, zu Deiner besten Platzierung die Du je bei württembergischen Einzelmeisterschaften erreicht hast, gratulieren wir Dir ganz herzlich, weiter so.

Sichtlich zufrieden können auch Rafael Weiss und Louis Rath über 800m sein. Mit neuer Bestleistung liefen sie mit sehr guten Zeiten auf Platz 8 und 10 in 2:17,34 und 2:17,82. 

Ferdinand Eichholz hatte seine beste Platzierung im Speerwerfen mit ausgezeichneten 38,81m, das bedeutete Platz 2, herzlichen Glückwunsch Ferdinand!

Mit schmerzendem Ellbogen warf Thomas Chmielinski 46,68m, was Rang 4 bedeutete. Im Diskus warf er 40,42m und sicherte sich damit den 5. Platz. Alles ordentlich im Rahmen seiner bisher erzielten Leistungen.

Auch unsere U16-Mädls schlugen sich wacker

In der W14 hatte Jule Stäbler einen Traumtag erwischt. Im Speerwurf rutschte sie als 8. des Vorkampfes gerade noch in den Endkampf , wo sie mit Bestleistung von 33,18m, im letzten Versuch, noch auf den 4. Rang kam. Dieses Kunststück wiederholte sie dann auch im Weitsprung. Als 8. nach dem Vorkampf, sprang sie mit 4,99m im letzten Versuch, noch auf den Silberrang. Ganz nebenbei lief sie über die 100m in 13,63 eine weitere persönl. Bestleistung. Jessica Rebmann übertraf im Kugelstoßen das erste Mal die 10m Marke und erreichte mit 10,42m einen hervorragenden 5. Rang unter den Spezialisten. Im Vorlauf über 100m erreichte sie gute 13,56 sek. Im Weitsprung kam Jessica mit dem sehr böigen Wind überhaupt nicht zurecht und ging mit 4,29m, deutlich unter Wert geschlagen, aus dem Wettkampf. Lisa Hutzler erreichte im Speerwurf der W14, mit 28,47m einen achtbaren 9. Rang. Im Hochsprung der W15 konnte Katharina Braun, mit guten 1,50m den 10. Rang belegen. Emily Krüger nahm mit 1,53m noch die nächste Höhe und belegte den 5. Rang. Im 80m-Hürden Vorlauf, konnte Emily mit 12,93sek ihre Bestleistung „endlich“ unter die 13-Sekundenmarke drücken. Zur Endlaufteilnahme fehlte ihr genau eine Zehntelsekunde. Melanie Steibl erreichte im Hürdenlauf der W14 mit 12,55 sek, den A-Endlauf wo sie trotz einer Verbesserung auf 12,52 sek, knapp die Medaillenränge verpasste und den 4. Platz belegte. Im Weitsprung haderte sie ebenfalls mit den Windverhältnissen und verpasste mit 4,75m und dem 10. Rang, knapp den Endkampf.
Maren Bachmann wollte sich über die 800m mit den besten Württembergerinnen messen. Leider machte sich beim Warmlaufen eine heftige Allergie bemerkbar, die keine Wettkampfteilnahme zuließ. Hier ging die Gesundheit vor und so mußte Maren, schweren Herzens, auf eine Wettkampfteilnahme verzichten.

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