Bei den Kreismeisterschaften im DSMM im erweiterten Stadion Leinfelden konnte die LG Filder in drei Klassen den Kreismeistertitel gewinnen.

Bei der weiblichen U16 waren die Randbedingungen schwierig. Ohne die verletzte Cora Reitbauer und Jule Stäbler, die ihre Mehrkampf Qualifikation nachholen musste war die Mannschaftsaufstellung und einer verletzungsmässig angeschlagenen Melanie Steibl. Doch die Mädels zeigten viel Kampfgeist und erzielten erstaunlich gute Leistungen. Über 100m begannen Jessica Rebmann und Emily Krüger mit 13,42sec in der zweiten Disziplin dem Weitsprung liess Emily 4,62m folgen. Im Kugelstossen kamen Melanie Steibl 10,52m und Jessica Rebmann 9,67m nahe an ihre Bestleistungen ran. Yara Maggi mit 1,49m im Hochsprung und Melanie Steibl mit 12,30sec über 80m Hürden liessen zwei Besteleistungen folgen. Dann folgten die 800m, bei denen Alina Böttiger 2:27,30min und Maren Bachmann 2:30,31min zu enem Doppelsieg kamen. Im Diskuswerfen zeigte Melanie Steibl mit 23,50sec ihr Allroundtalent und startete auch stark in die die 4x100m, die dann Jessica Rebmann - Emily Krüger und Yara Maggi mit 51,69sec sicher nach Hause liefen.
Am Ende kam das Team auf starke 7.959Punkte und hat damit gute Chancen, sich für den württembergischen Endkampf zu qualifizieren.

Die männliche u16 Mannschaft war in voller Besetzung und somit in jeder Disziplin stark und mit Absicherung besetzt. Somit konnte der Sieg mit einem sehr ordentlichen Ergebnis nach Hause gefahren werden und die Teilnahme bei den württembergischen DSMM Endkämpfen ist so gut wie sicher. Mehr noch, die LG Filder nimmt hier durchaus eine Favoritenrolle ein. Grundsätzlich werden immer die besten zwei Athleten pro Disziplin gewertet. Ein Verein kann pro Disziplin vier Athleten stellen, jeder Athlet darf an drei Disziplinen + Staffel teilnehmen.
Über die 100m gab es durch Emio Maier und Johannes Pape Platz 1 und 2 in 12,14s und 12,35s. Es folgte Platz 1 und 2 im Kugelstoßen mit jeweils 13,05 durch Emio Maier und 11,97 durch Tizian Lauria. Danach holte Lukas Löw mit 5,69m den ersten Platz und Leon Quoos legte 4,97m nach. Der Weitsprung war die einzige Disziplin, in der nur zwei Athleten am Start waren. Das hatte den Grund, dass die Mannschaft sich den Luxus leisten konnte, die anderen starken Weitspringer in Wunsch-Disziplinen starten zu lassen. Das geht beim württembergischen Endkampf natürlich nicht mehr...
Über 80m Hürden folgten sehr gute Zeiten durch Lukas Löw in 11,81s (Platz 1) und Thomas Chmielinski in 12,32s (Platz 2). Danach ging es zu Hochsprung. Hier gratulieren wir zu 2x übersprungenen 1,65m (zur Abwechslung mal "nur" Platz 2 und 3) von Emio Maier und Leon Quoos. Die 800m waren sehr solide auch Platz 1 und 2 durch Rafael Weiss und Louis Rath in 2min23sec und 2min26sec. Danach folgten Platz 1 und 2 im Diskuswurf durch Thomas Chmielinski in 42,44m und Johannes Pape in 41,23m. Die 4x100m Staffel wurde in 46,61s mit dem ersten Platz belohnt. 

MJ-U14: Anders als im letzten Jahr, in dem die Betreuer unserer Jungs der U14 aus dem Vollen schöpfen konnten, was letztlich auch zum Gewinn des württembergischen Meistertitels führte, musste die Mannschaft in diesem Jahr sehr mühsam zusammengetrommelt werden. Einige der Jungs sind noch nicht ans LG-Filder-Team herangeführt, was sich auch in den Schwierigkeiten der Teamzusammenstellung wiederspiegelte.
Die Athleten, die dabei waren, gaben jedoch alle ihr Bestes und versuchten mit einem Miniteam von sechs Athleten das Maximum an Punkten herauszuholen. Neben den Bonländern Pascal Schnepp, Florian Wolf, Nico Amann und Len Haußmann konnten Paul Sund und Ole Frenznick vom TVE zum Glück noch kurzfristig dazu stoßen. Fabian Löw noch am Dienstag bei beim Staffeltraining der U14 aktiv - musste sich leider am Samstagmorgen erkrankt vom Wettkampf abmelden.
In der ersten Disziplin, dem Weitsprung konnten sowohl Florian als auch Nico ihre persönlichen Bestleistungen steigern. Gleiches  Paul auch im nachfolgenden Sprint. Florian konnte dabei mit 4,33m bzw. 11,06s jeweils die meisten Punkte für die Teamwertung beisteuern. Wichtig war auch, dass Ole in beiden Disziplinen die Punktebringer zusätzlich absichern konnte. Über 60m Hürden konnte Pascal trotz Schmerzen mit 10,29s die beste Leistung des Starterfeldes abrufen, auch Florian kam mit 11,64s im Dreierrhythmus durch. Paul, dem jegliche Hürdenerfahrung fehlte, hatte bereits mit seinem ersten Lauf über die Hürden, die Grundlage dafür gelegt, dass Pascal und Florian entspannt durchstarten konnten.
Auf den folgenden zwei Stadionrunden konnten Ole und Paul zeigen, dass sie echte Kämpfernaturen sind. Ole hielt das Tempo lange hoch, Paul konnte am Ende noch vorbei ziehen, so dass beide das Rennen auf den Plätzen 1 und 2 in 2:39min und 2:40min beendeten. Super Leistung! Den anschließenden Ballwurf konnte Pascal deutlich dominieren. Mit 49,00m erreichte er fast wieder seine Bestleistung, die er erst kürzlich in Bernhausen aufstellen konnte. Len und Nico konnten mit 30,50m und 27,50m ebenfalls die Erwartungen voll erfüllen.Auch im Hochsprung war das gleiche Trio am Start. Pascal verzichtete aufgrund seiner Knieprobleme weitestgehend auf das Einspringen. Nico und Len konnten im Rahmen ihrer Bestleistungen erste Punkte für das Team absichern.Pascal scheiterte mit Minimalaufwand erst an seiner persönlichen Bestleistung von 1,49m, so dass unter diesen Umständen ganz starke 1,45m in die Wertung gingen. Auch in der abschließenden Staffel, die noch kurzfristig umgebaut werden musste, konnte mit nur sieben Zehntel Rückstand auf Leinfelden, der Abstand geringer gehalten werden, als im Vorfeld erwartet.
Letztlich konnte mit 5592 Punkten der zweite Platz hinter den Leinfelder Athleten eingefahren werden. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ein durchaus gutes Ergebnis. Mittelfristig müssen wir jedoch schauen, auch die Jungs der U14 nicht aus dem Fokus zu verlieren, sondern sie rechtzeitig als Team zusammenzuführen.

WJ-U14: Gänzlich anders als bei den Jungs stellte sich die Situation bei den Mädchen der U14 dar. Was sich bereits im Trainingslager und auf den ersten Wettkämpfen bereits abgezeichnet hat, fand beim DMM seine Bestätigung. Das Team ist in der Breite so gut besetzt, dass mehr Athletinnen bereit standen, als im Wettkampf hätten eingesetzt werden können.
Begannen die Mädels beim Ballwurf mit je 33m von Kira und Nina sowie 30m von Lena noch zurückhaltend, konnten sie im Sprint bereits gut auf die Tube drücken. Alle vier Mädels kamen nahe an ihre Bestleistungen heran (Tabea 10,25; Kira 10,76; Emily 10,88; Lina 11,09), wurden aber auch hier noch von den Leinfelder Mädels, die mit 9,85s und 10,9s glänzten, in die Schranken verwiesen.
Über die Hürden hatten unsere Athletinnen mit 975 Punkten zu 971 Punkten erstmals knapp die Nase vorn. Amelie (11,02s), Tabea (11,04s), Emily (11,70s) und Nina (11,93s) ließen ihr Können schon ein wenig aufblitzen, jedoch gibt es hier noch viel Potential was im Laufe der Saison weiter entwickelt werden kann. In den folgenden Disziplinen konnte der Spieß dann endgültig umgedreht werden. Amelie überquerte im Hochsprung sicher die 1,37m. Dass da noch mehr geht hat sie, ebenso wie Emily, im Laufe der Saison bereits bewiesen. Tabea beeindruckte wieder mit gigantischen Schersprüngen. Erst an 1,53m scheiterte sie ganz knapp und konnte so ihre 1,49m aus Weilheim noch mal bestätigen. Der 800m-Lauf war dann eine sehr einseitige Angelegenheit. Wie schon die Jungs, konnten auch die Mädchen ihre persönlichen Bestleistungen steigern. Lena (2:36min) und Nina (2:38min) freuten sich ebenso wie Jana, die in der ersten Runde noch versucht hatte Anschluss zu halten. Auch für sie stand mit 2:56min eine neue Bestleistung auf der Uhr. Der Weitsprung wurde bereits parallel zum noch laufenden Hochsprung gestartet. Mit Lena, Kira und Amelie hatten wir auch hier drei heiße Eisen im Feuer. Kira kam leider mit dem Absprung nicht so zurecht. Kein Problem, dazu gibt es ja das Team, dass andere das ausgleichen können. Beim nächsten Mal ist es wieder anders rum. Lena steigerte sich von Sprung zu Sprung und konnte am Ende mit 4,72m ihre persönliche Bestleistung einstellen. Das Gleiche gelang witzigerweise Amelie auch. Auch sie sprang mit 4,58m auf den Punkt auf ihren bisherigen Hausrekord. In der abschließenden Staffel sollte dann eigentlich nichts mehr schief gehen, hatten doch beide Staffeln im Vorfeld gut trainiert. Während Nina, Amelie, Tabea und Kira auf volles Risiko laufen durften, hatten Lena, Emily, Lina und Ina den Job, die Staffel auf jeden Fall sicher ins Ziel zu bringen. Beides gelang. Nina, Amelie, Tabi und Kira lagenen bis zum letzten Wechsel mit den Leinfelder Mädels gleich auf und gingen entsprechend der Vorgabe volles Risiko, was aber leider misslang. Nicht weiter tragisch, da die „Sicherheitsstaffel“ nur einen Meter zurück lag und in 42,09s ebenfalls mit sehr guter Zeit ins Ziel kam. 6.593 Punkte bedeuteten am Ende den Sieg vor den ebenfalls bombenstarken Leinfelder Mädels (6548 Punkte).Was die Punktzahl letztlich wert ist, wird sich jedoch erst in den kommenden Wochen zeigen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten!

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