Am Samstag d.25.03. fanden in Igersheim die württembergischen Winterwurf-Meisterschaften der U16 statt. Igersheim bei Bad Mergentheim ist für meisten württembergischen Vereine doch relativ weit ab vom Schuss, dementsprechend dünn waren die Starterfelder. Wer sich qualifiziert und angemeldet hatte, war damit fast durchgängig auch schon automatisch im Endkampf.


Das soll die Leistungen unserer Athleten aber keinesfalls schmälern, da trotz dessen die Felder in der Spitze meist gut besetzt waren.
Vorgelegt hatte Thomas Chmielinski mit einem zweiten Platz im Hammerwurf der M15. Seine Bestleistung mit dem 4kg-Hammer konnte er mit 38,76m um mehr als 4,5m steigern. Thomas war auch unser einziger Dreifachstarter. Im Diskuswurf der M15 stand er gemeinsam mit Johannes Pape im Ring. Beide knackten erstmals die 40m-Marke und belegten damit die Ränge 5 und 6.
Im Speerwurf konnte Thomas mit einer sehr stabilen Serie dicht an seine Bestleistung herankommen. Jeder seiner vier gültigen Versuche hätte zum Titelgewinn (43,84m) gereicht. Glückwunsch dazu!

Ebenfalls im Speerwurf angetreten, konnte Ferdinand Eichholz in der M14 seine Bestleistung aus dem Vorjahr sogar noch steigern. Im letzten Jahr mit dem 400g Speer noch bei reichlich 37m konnte er sich mit dem 600g Speer gleich im ersten Wettkampf auf starke 38,83m verbessern, womit er sich im dritten Versuch nach ständigem Führungswechsel knapp die Spitze eroberte und diese bis zum Ende verteidigte. Ferdinand, Glückwunsch zum ersten württembergischen Titel in der M14.
Tizian Noah Laura ebenfalls im Speerwurf am Start, hat seinen Fokus im Wurftraining momentan eher bei Diskus und Kugel angesiedelt. Vielleicht auch deshalb hakte es in den technischen Abläufen noch ein wenig. Etwas unzufrieden musste er den Wettkampf mit 30,55m auf dem fünften Platz beenden.
Dafür zeigte er im Diskus, was er kann. Bereits mit dem ersten Wurf setzte er sich an die Spitze des Feldes, im letzten Versuch konnte er mit 38,02m seinen Vorsprung noch auf fast 4m ausbauen. Auch hier noch mal nen fetter Glückwunsch. Nach dem erfolgreichen Auftritt in Ulm bereits der nächste Titel für Tizian.
Das da noch sogar Luft nach oben ist zeigte das Einwerfen, wo er die 40m Marke deutlich übertreffen konnte. Gleiches gilt für Ferdinand. Im Einwerfen an die 35m-Marke herangekommen, landeten die beiden besten Würfe im Wettkampf dann leider im Fangnetz. So reichte es mit 26,94m nur zu Platz 7, was aber nach dem Speerwurftitel zu verkraften war.

Die Mädels konnten an die Top-Leistungen der Jungs nicht ganz heranreichen, was aufgrund der Vorleistungen aber auch nicht erwartet wurde.
Yara Maggi trat im Diskuswurf der W14 an. Schön, dass sie nach langer Krankheit überhaupt schon wieder dabei sein konnte. Ihr ging es ähnlich wie Ferdinand, die besten Würfe blieben im Wurfkäfig hängen. So blieb sie bei 21,28m hängen, was Platz 4 bedeutete.
Komplettiert wurde die W14 durch Jule Stäbler und Lisa Hutzler im Speerwurf. An die knapp 30m mit dem 400g-Speer kam Jule mit dem 500-er noch nicht ganz ran. Ihr bester Wurf war mit 26,78m gleich der erste Versuch. So dass sie letztlich auf Platz fünf einkam. Die Saison ist noch lang und sie wird sicher noch einige 30m-Würfe zeigen können.
Lisa kam auch nicht ganz an die knapp 28m mit dem 400g-Speer aus dem Vorjahr heran, steigerte sich aber im Wettkampf Wurf für Wurf, so dass sie mit den letztlich erreichten 26,91m und Platz vier durchaus zufrieden sein konnte.

Im Rahmenprogramm wurde ein Mini-Werfertag für die U14 angeboten. Pascal Schnepp ließ sich die Startmöglichkeit nicht nehmen. Lt. Ausschreibung sollte der Nebenplatz -mit Diskuswurfweiten bis 30m zugelassen- für ihn ausreichen.
Seine Bestleistung aus dem letzten Jahr stand bei 22,57m. Im ersten Versuch schlug der Diskus dann bei genau 30,00m auf - das Limit genau getroffen. Mit „schlechtem Gewissen“ verbesserte er sich noch zwei mal auf die Siegerweite von 33,32m - starker Saisoneinstieg!
Auch im Speerwurf konnte er seine Bestleistung aus dem Vorjahr von 23,44m deutlich toppen und mit 30,84m gleich zum Saisoneinstieg erstmals die 30m-Marke knacken.

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